THEO denkt LOGISCH ! THEA auch !

Füße hoch und Augen auf!

Ich bin zwar Pfarrer geworden, aber an meine eigene Konfirmandenzeit kann ich mich kaum noch erinnern. Bis auf einen Gottesdienst, den damals ein schon über 80jähriger Vertretungspfarrer in unserer G...

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Auch Island ist im Finale!

Am Anfang, in den ersten Spielen der Vorrunde, konnte ich das Geräusch erst gar nicht deuten. Es klang wie eine Mischung aus Hagel und so etwas wie einem Peitschenhieb, zumindest zuhause vor dem Fern...

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Fröhliche Kirche!

Wir schreiben das Jahr 1483. Mitten in Europa liegt das kleine Städtchen Eisleben. In Eisleben wird am 10. November Martin Luther geboren. Etwa 6.000 Menschen leben zu jener Zeit hier.

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Kindermund tut Wahrheit kund...

Als Kirchengemeinde geben wir uns wirklich Mühe, neben Eltern auch die Kinder direkt anzusprechen. Also laden wir zu den Kindergottesdiensten noch wirklich mit einem echten Brief ein.

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Lebenssegen

Es ist wieder soweit: An den nächsten Sonntagen werden in den evangelischen Kirchen Konfirmationen gefeiert. Seit 1539 gibt es sie; die Konfirmation wurde vom Reformator Martin Bucer „erfunden“.

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Tageslosung

Gott schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«.
Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Die Feiertage sind wieder vorbei. Die Straßen sind meistens schon gereinigt von den Raketen- und Böllerresten. Der Blick geht wieder nach vorne auf das, was da kommt im neuen Jahr 2015.

In der Kirche ist aber noch immer Weihnachten. Die Krippe steht noch. In der Vorbereitung auf das Fest haben wir uns vorgenommen, die Kirche einmal anders zu gestalten für die Weihnachtszeit. Wir haben eine wunderbare Holzkrippe mitten auf dem Altar errichtet. Mit Stroh als Unterlage, einer dezenten und warmen Beleuchtung und natürlich mit den Figuren der Weihnachtsgeschichte. Über der Krippe leuchtet sogar ein kleiner Herrnhuter Weihnachtstern. Auf diese Weise ist eine idyllische und sehenswerte Ansicht des Weihnachtsgeschehens entstanden, die man wirklich genießen kann. Beim Aufbau mussten wir uns auch fragen, wohin wir das Kreuz stellen, das normalerweise auf dem Altar steht. Es passte nicht mehr mit auf den Altar, aber einfach in eine Ecke stellen wollten wir es auch nicht. Also bauten wir einen Stehtisch hinter den Altar und stellten das Kreuz drauf, so dass es gut sichtbar bleibt. Und schon beim ersten Anblick hat mich die Aussagekraft beeindruckt. Auch wenn Weihnachten und Ostern ein paar Monate auseinander liegen, ist das eine doch nicht ohne das andere denkbar. Gott wird Mensch in einem Kind. Jesus lebt das Leben eines Menschen und zeigt uns immer wieder und bis heute auf, was die Liebe Gottes und die Nächstenliebe möglich machen. Und letztlich überwindet er den tiefsten Schmerz, den Tod, am Kreuz. Wir wollen das vielleicht gar nicht so gerne hören. Wer will schon beim Anblick einer so rührenden Szene wie der in der Krippe an das denken, was später geschieht? An Schmerz, Leid und sogar den Tod? Leider wird die Krippe nun schon in der nächsten Woche wieder abgebaut. Ich könnte dieses Miteinander von Krippe und Kreuz noch länger anschauen und darüber nachdenken. Die Krippe macht aus dem Kreuz eine lebendige, warme Szene. Das Kreuz macht aus der Krippe eine Szene, die sich im richtigen Leben abspielt. So ist es mit dem Glauben auch: er ist lebendig und warm, spielt sich aber nicht nur an kuscheligen Feiertagen ab, sondern mitten im richtigen Leben. Schade, dass die Krippe bald wieder abgebaut wird.

Pfr. Jens Heller